Doppelbilder

Sehr geehrte Frau Geiser,

mir scheint es ist an der Zeit, Ihnen ein paar Zeilen zu schreiben, in denen ich meinen Dank und Anerkennung für Ihre bisherige erfolgreiche Behandlung meiner Doppelsichtigkeit aussprechen möchte.
Sie hatten mich bereits 2001 bis 2003 als Orthoptistin erfolgreich behandelt. Anlass meiner erstmaligen Doppelsichtigkeit muss seinerzeit schon gewesen sein, dass ich viel zu lange an meinem Bildschirmarbeitsplatz saß, wodurch sich bei mir eine diese auslösende Augenmuskelschwäche einstellte. Ich sagte Ihnen ja schon, dass ich mich zunächst in der hiesigen Augenklinik untersuchen ließ mit dem Ergebnis, vorübergehend eine Brille mit einer Prismenscheibe tragen zu müssen. Schon beim Abschluss der Voruntersuchung wurde mir aber einer Augenoperation für den Fall in Aussicht gestellt, dass keine Besserung eintreten sollte. Zu diesem Schritt wollte ich mich allerdings erst entschließen, wenn es entweder keine andere Behandlungsmöglichkeit gegeben oder solche zu keiner Besserung geführt hätte.

Glücklicherweise wurde ich über meinen Augenarzt Herrn Dr. R. zu Ihnen verwiesen. Sie gaben mir von Anfang an nicht nur die Zuversicht, in „guten Händen“ zu sein, sondern erreichten durch Ihre vielfältigen schonenden Behandlungsmethoden, die aktivierungsbedürftigen Augenmuskel gezielt so zu trainieren, dass sich bei mir schon frühzeitig erste Anzeichen der Besserung einstellten.
Voraussetzung dafür war, dass ich tagtäglich Ihre Empfehlungen, auf welche Weise und welche der 6 Augenmuskeln speziell aktiviert werden mussten, konsequent umsetzte. So stellte sich tatsächlich schon nach relativ kurzer Zeit der erhoffte Erfolg ein: Ich konnte wieder normal sehen, ohne Augenoperation mit ungewissem Ausgang! Gleichwohl begleiteten Sie mich noch nachsorgend in mehreren Terminen so lange, bis Sie sicher waren, dass die gewünschte Stabilisierung der Augenmuskeln eingetreten ist.
Dieser Zustand dauerte bis Februar 2010, als ich leider einen Rückfall erlitt; eingestandenermaßen erneut durch den gleichen „Auslöser“, obwohl die Notwendigkeit dafür, aufgrund zwischenzeitlichen Eintrittes in den Ruhestand, nicht mehr gegeben war. Meine Enttäuschung war groß und ich glaubte, dass eine erneute Therapie wie vor 9 Jahren womöglich nicht mehr den gleichen Erfolg bringen wird. Doch weit gefehlt! Sie verstanden es wieder, meine Zweifel in dieser Hinsicht zu zerstreuen („Das kriegen wir schon wieder hin!“). Wenn es diesmal auch etwas länger dauerte, (ca. ¼ Jahr), bis die Doppelbilder wieder zu einem verschmolzen, so war nach meiner festen Überzeugung alleine die von Ihnen praktizierte Art der Orthoptik für den letztendlich erneut eingetretenen vollen Behandlungserfolg ursächlich.
Ich wünsche Ihnen, liebe Frau Geiser, noch bei vielen anderen Patienten solche Heilungserfolge!

G.E. 2011